Rauchen - Wo liegt da das Problem?
Rauchen - Alexanders persönliche Story...
… Seit er in diesem Unternehmen arbeitet, hat Alex in seinem Büro 75.430 Zigaretten geraucht, 14.755 in der Kaffeteria, 52.850 im Sitzungssaal, 7.353 im Aufzug, 6.432 am Kopierer, insgesamt 156.820 Zigaretten. Das ist viel! Besonders für einen Nichtraucher…
Rauchen – Spitzenwerte.
Vom Rauch seiner Zigarette genießt der Raucher nur rund ein Viertel, den sogenannten Hauptstrom. Der überwiegende Teil des Rauches ist der von der glimmenden Zigarettenspitze abziehende Nebenstromrauch. Dieser hat es in sich. Er enthält nämlich weit höhere Schadstoffkonzentrationen als der Rauch, den der Raucher selbst einatmet: Die Konzentration allein der krebserregender Substanzen liegt im Nebenstrom bis zu 130mal höher als im Hauptstrom. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) tötet das Passivrauchen bundesweit jedes Jahr mehr als 3.300 Nichtraucher – darunter 60 Säuglinge.
Rauchen – Eine Frage der Lufthoheit.
Der Qualm einer einzigen Zigarette verunreinigt mehr als 19.000 m³ Luft über die Grenzen der in geschlossenen Räumen zulässigen Schadstoffbelastung. Damit übernimmt der Raucher ohne Frage in unserer Gesellschaft faktisch die „Lufthoheit“.
Rauchen - Ein gesellschaftliches Phänomen.
Die Zigarette hat zweifelsfrei die Art verändert, mit der die Menschen Einsamkeit wie Gemeinsamkeit in Szene setzen. Die Zigaretten führen ihr eigenes Gespräch. Sie zwingen Hand und Arm, ja den gesamten Körper dazu, Gesten und Blicke fein zu koreographieren. Die Zigarette zwingt dem Gespräch ihre eigene zeitliche Logik auf und rhythmisiert den Austausch von Sätzen und Sympathien.
Die Zigarette als Korrektiv der Körperhaltung, eine Frage des Stils, eine Frage der Pose. Für den Humphrey Bogart-Mythos ist die Zigarette absolut unerlässlich: mit Zigarette ist er der Zyniker, ohne Zigarette wäre er ein Jammerlappen.
Rauchen - Von der Hand in den Mund.
Das Rauchen ist eng mit der Alltagsroutine verflochten. Der repräsentative Raucher wird nach jedem Essen, beim Telefonieren, beim Kaffee- oder Teetrinken, nach dem Sex, wenn er Alkohol trinkt, wenn er sich langweilt, in Stress gerät oder sich konzentrieren will, automatisch zur Zigarette greifen.
Das Rauchen ist stark von gewohnheitsmäßig-stereotypen Verhaltensmustern geprägt. Der durchschnittliche Raucher
- zieht zehnmal an einer Zigarette,
- führt also mit typischerweise 20 Zigaretten an einem gewöhnlichen Tag die Hand 200 mal zum Mund.
- In einer Woche wird damit dieses Ritual 1.400 mal und pro Jahr 73.050 mal ausgeführt.
Rauchen - Eine Vermeidungsstrategie.
Erhält der Körper kein Nikotin mehr, stellt sich bald ein unangenehmer körperlicher Zustand ein: die Entzugssymptome, welche da sind aufkommende Reizbarkeit, depressive Stimmung, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, Müdigkeit, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, vermehrter Appetit, Unruhe, Ärger, Angst, Nervosität usw. Rauchen dient dann nur noch dem Vermeiden dieser körperlichen Entzugssymptome. Ihre kurzfristige Linderung bildet den „Genuss“ der Zigarette. Der eigentliche Normalzustand degeneriert zum flüchtigen Kick. Der süchtige Körper glaubt den Betrug.
Rauchen - Dem Staat bekommt's.
Die Leute stöhnen über zu hohe Steuern und doch sind viele dazu bereit, diese ohne großes Nachdenken zu zahlen: Die Raucher! Täglich werden in Deutschland rund 263 Millionen Zigaretten konsumiert.
Der Tabakpreis besteht weltweit seit langem schon zum allergrößten Teil aus Steuer- und Zollabgaben. Die Glaubwürdigkeit der Interessen des Staates an einer Einschränkung des Tabakkonsums ist insofern zutiefst beschädigt. In Deutschland etwa hat der Fiskus über die Tabaksteuer 2007 skandalöse 14,3 Milliarden Euro an der Nikotinabhängigkeit seiner Bürger verdient. Auch trotz der jüngsten Diskussion zur Durchsetzung eines Rauchverbots in öffentlichen Räumen und Gaststätten, beruft sich der Gesetzgeber weiterhin auf die persönliche Entscheidungsfreiheit. Eine Freiheit, die der Süchtige faktisch nicht hat.
Der typische Raucher ist sachlichen Argumenten gegenüber in der Regel unzugänglich. Durch Schreckensbilder drohender Gefahren kann man Menschen nicht vom Rauchen abbringen. Die tiefe, unbewusste Angst wird geradezu erhöht, der Wille zur Gesundheit zermürbt und der Griff zur Zigarette erst recht forciert. Angst verstärkt, wie man weiß, das Negative, begünstigt die befürchtete Situation. Die zur Abschreckung gedachten Hinweise auf der Packung wirken damit in erster Linie konträrsuggestiv. Auch dies wissen die politischen Entscheidungsträger so gut wie die Tabakindustrie – davon kann ausgegangen werden.
Rauchen schadet der Gesundheit, Nichtrauchen schadet der Staatskasse!
Rauchen - Die „häutigen“ Probleme der Gesellschaft.
Durch den regelmäßigen Konsum von Zigaretten altert die Haut überdurchschnittlich schnell. Bei Frauen sei dieser Effekt noch stärker als bei Männern, berichtete der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Nikotin verengt die Blutgefäße, und Kohlenmonoxid behindert den Sauerstofftransport, sowie die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen. Darunter leidet nach Angaben der Mediziner nicht nur der Teint, auch Haare und Nägel wachsen langsamer, Wunden heilen schlechter. Außerdem vermindert sich die Fähigkeit der Oberhaut, Feuchtigkeit zu binden. Die ausgetrocknete Haut neigt dann vermehrt zu Fältchen. Ferner schädigt Rauchen die kollagenen Fasern der tieferen Lederhautschicht und verstärkt so die Faltenbildung zusätzlich.
Forscher aus Dallas beobachteten nach plastischen Operationen bei Raucherinnen vermehrt Wundheilungsstörungen. Aufgrund des schlechten Hautzustandes von Rauchern lehnen inzwischen viele Kliniken plastische Operationen ab, wenn der Patient nicht mindestens vier Wochen vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufgehört hat.
Darüberhinaus ist den Dermatologen zufolge bei Rauchern das Risiko für bestimmte bösartige Haut- und Schleimhauttumoren um das Dreifache erhöht. Dazu zählt beispielsweise das Plattenepithelkarzinom, das äußere Hautschichten befalle. Die weißliche Verfärbung der Mundschleimhaut sei bereits eine Krebsvorstufe und ein Alarmsignal, spätestens jetzt mit dem Rauchen aufzuhören. Bei Abstinenz bilde sich diese sogenannte Leukoplakie wieder zurück.
Communications Director Amanda Sandford von der Action on Smoking and Health (ASH) hofft, dass diese Erkenntnisse vor allem jungen Rauchern eine Warnung sind. Teenager rauchten oft, um älter zu wirken. Es sei ihnen dabei nicht bewusst, dass sie in mittleren Jahren tatsächlich älter aussehen werden. „Für Raucher beginnt das mittlere Alter bereits Ende 20, wenn die ersten Falten um Mund und Augen kommen. Es hat schon etwas Schizophrenes, wenn Frauen sich in jungen Jahren ihre Haut durch Rauchen ruinieren um sich dann alsbald der kosmetischen Korrektur zu unterziehen.“
Rauchen - Was erwarten wir denn wirklich?
Rauchen ist keineswegs normal, aber üblich - die Erwartungshaltung der Menschen bezüglich ihrer Gesundheit beruht häufig auf Verwechslung dieser beiden Wörter.
Rauchen - Was wir bislang nicht ahnten.
US-Wissenschaftler haben im Tabak einen Stoff entdeckt, der zumindest teilweise für die schädlichen Folgen des Rauchens verantwortlich sein soll (s. PNAS, 28.10.2002). Die Substanz Nornikotin beschleunigt erwiesenermaßen den Alterungsprozess und wird zudem mit Diabetes, Krebs, Arteriosklerose und Alzheimer in Verbindung gebracht.
Nornikotin ist ein natürlicher Bestandteil des Tabaks und reagiert mit Körperproteinen. Dabei verhindert es wichtige Funktionen der Proteine, hat das Forscherteam des Scripps Research Institute in La Jolla (Kalifornien) herausgefunden (Studie Nov. 2004).
Es gibt aber noch einen weiteren zerstörerischen Effekt: Nornikotin reagiert mit Steroiden in Medikamenten wie Kortison und macht darum eine Therapie mit diesem Wirkstoff gefährlich: Nornikotin haftet sich nämlich an Steroide und an bestimmte Aminosäuren von Proteinen. Die auf diese Weise modifizierten Steroide und Proteine können in eine unnatürliche Interaktion mit anderen chemischen Stoffen im Körper treten. Hinzu kommt schließlich: Nornikotin verbleibt wesentlich länger im menschlichen Körper als etwa Nikotin, das nach einem Rauchstopp schnell abgebaut wird.
Rauchen – Vergessen leicht gemacht ...
Wegen der verminderten Sauerstoffversorgung und auch wegen des erheblichen Eingriffs der Tabakwirkstoffe in die Chemie des Gehirns verringert sich die Lern- und Gedächtnisleistung bei Rauchern entscheidend. Dass Raucher daher bereits in jüngeren Jahren deutlich vergesslicher sind als Nichtraucher, ist allgemein bekannt. Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Nikotinsüchtige (ohne eine genetische Veranlagung für Alzheimer) ihre Wahrscheinlichkeit für eine Demenzerkrankung um 70 Prozent erhöhen.
Rauchen - Strahlende Aussichten
Raucher mit einem mittleren Konsum von 20 Zigaretten am Tag belasten ihr Lungengewebe mit Radioaktivität in einer Größenordnung von fünf Röntgenuntersuchungen pro Woche.
Rauchen - Die unbemerkte Wahrnehmungsverschiebung
Gefühltes Körperbefinden und objektive Konstitution klaffen bei Rauchern diametral auseinander. So ist für sie der Tabakkonsum
- anregend, aktivierend bei Müdigkeit
- beruhigend, entspannend bei Hektik und Leistunsdruck.
- Er beseitigt vorübergehend Unlustgefühle
- vermindert Hungergefühle
- steigert die Selbstsicherheit
- verhilft zu besserer Denkleistung
- beseitigt Nervosität
- wirkt entstressend.
Tatsächlich bewirkt aber bereits geringer Nikotinkonsum
- die Verengung der Blutgefäße
- eine Erhöhung des Herzschlags und des Blutdrucks
- die Verlangsamung der Gehirnfunktionen und damit
- eine Einschränkung der Aufmerksamkeit und Reaktionsleistung
insgesamt also eine physiologische Stresslage und körperliche wie geistige Leistungsminderung.
Rauchen - Billiger Ersatz.
„Anstatt unsere Lebensweise umzustellen, spenden wir lieber namhafte Beiträge für die Krebshilfe, die Organisation der Arthritiker, den Diabetiker-Hilfsfont usw…
Wir definieren uns diesen Ersatz für eine gesunde Lebensweise als persönliche Rückversicherung.“ (Martine Cador, Drogenforscherin am INB)
Rauchen - Die selbstgewählte Unfreiheit.
Wenn man alle einschränkenden Faktoren des Rauchens zusammen betrachtet, wird der eklatante Verlust an Lebensqualität offensichtlich, der sich definiert über den immensen Zeit- und Geldaufwand, den Verlust von Gesundheit und Lebenszeit und schließlich durch zwanghafte Gewohnheiten und den Verzicht auf freie Willensentscheidung.
Rauchen - Eine Frage der Emanzipation?
Das Rauchen der Frau als Emanzipationsproblem, als Symbol der Gleichberechtigung. Umfrageergebnisse des Frankfurter Item-Instituts Anfang der 70er Jahre hierzu ergaben, dass Frauen in der Zigarette keinesfalls ein Symbol der Gleichberechtigung sahen. Dem widerspricht jedoch der sprunghafte Anstieg des Zigarettenkonsums bei Frauen in einer Zeit, in der sich das herkömmliche Rollenverständnis der Frau grundsätzlich wandelte. Objektive Ursachen und subjektive Selbsteinschätzung klaffen hier eklatant auseinander.
Bei starken Raucherinnen hat die Zigarette sehr häufig die Funktion eines Problemlösers. Sie ist wichtiges Hilfsmittel, um mit Ärger, Aufregung, Nervosität und anderen Schwierigkeiten fertigzuwerden, und hat eine besondere Bedeutung in Stress-Situationen.
Frauen sind in ihrem Rauchverhalten stark vom Einfluss anderer abhängig, besonders von rauchenden Bezugspersonen. Hier setzt auch die frauenspezifische Werbung den Hebel an (zärtliche Zweisamkeit, typische Frauenmarken ...).
Rauchen – Die lightgeplagte Frau.
Speziell auf den weiblichen Teil der rauchenden Bevölkerung zielt die Produktpalette der leichten und ultraleichten Zigaretten. Die Werbung verbindet die Attribute der Frau mit dem „leichteren Genuss“, sie gaukelt uns die „gesundere Zigarette“ vor. Ein großer Irrtum! Die „Leichte“ enthält zwar weniger Teer und Nikotin, aber der Raucher raucht diese Zigaretten intensiver, indem er die Inhalationstiefe steigert. In Stresssituationen kommt es nicht selten vor, dass gleich zwei Lights in Folge geraucht werden. Auf diese Weise wird insgesamt die gleiche, wenn nicht sogar eine höhere Nikotindosis konsumiert. Die gesundheitlichen Folgen durch den Langzeitgebrauch von Light-Zigaretten sind bislang noch nicht abzusehen. Es mehren sich jedoch Hinweise darauf, dass ihr Konsum das Vorkommen eines anderen Lungenkrebstyps begünstigt als normale Zigaretten. Dieser Krebstyp, das Adenokarzinom, hat zwar eine etwas günstigere Prognose als das sonst vorkommende kleinzellige Bronchisalkarzinom, trotzdem beträgt die 5-Jahresüberlebensrate bei Lungenkrebs nur etwa 5 Prozent.
Rauchen in der Schwangerschaft - Das unselige Erbe.
Nikotin ist ein äußerst starkes Nervengift. So ist für ein Kleinkind bereits das Verschlucken eines Zigarettenstummels, den es vielleicht in der Sandkiste auf dem Spielplatz gefunden hat, eine tödliche Gefahr. Während der Schwangerschaft passiert das Nikotin die plazentale Blutschranke ungehindert. Die Auswirkungen auf den heranwachsenden Fötus sind katastrophal.
Neben seiner Eigenschaft als Nervengift verursacht das Nikotin aufgrund seiner durchblutungsmindernden Wirkung einen chronischen Mangel an lebens- und entwicklungsnotwendigen Nährstoffen. In erster Linie betrifft dies die Sauerstoffversorgung, die zusätzlich durch den hohen Kohlenmonoxidspiegel im Blut erheblich herabgesetzt wird. In den Organen und speziell im Gehirn des Ungeborenen kommt es hierdurch nicht nur zu einer erheblichen Entwicklungsbeeinträchtigung, sondern zu echten Schädigungen.
Darüberhinaus wird als Reaktion auf das Nikotin bereits im Mutterleib ein Suchtgedächtnis ausgebildet. Weitere krasse Entwicklungsdefizite werden schließlich durch den abrupten Zwangsentzug nach der Abnabelung verursacht. Eine endgültige Therapie für das Kind ist dies jedoch mitnichten und der Wiedereinstieg ist vorprogrammiert.
Nach einer Studie der Berliner Universitätsklinik Charité, in der die Angaben von rauchenden Wöchnerinnen zu ihrem Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft mit Hilfe von Atem- und Urinuntersuchungen überprüft wurden, hatten immerhin 60 Prozent während der gesamten neun Monate nachweislich geraucht. Zugegeben hatten es hingegen nur zehn Prozent!
Rauchen - Die Sünden der Väter.
Eine neue Studie enthüllt, dass sich Rauchen in jungen Jahren auf die Gesundheit der Söhne und Enkel eines Mannes auswirken. Diese bemerkenswerte Erbdisposition wird subtilen chemischen Veränderungen der DNA zugeschrieben, die man als epigenetische Modifikation bezeichnet.
Eine Langzeitstudie analysierte britischer Paare mit Babys aus den frühen 90er Jahren. Über 5.000 Väter in der Studie waren starke Raucher. 166 hatten vor dem 11. Lebensjahr mit dem Rauchen angefangen, ein Alter, in dem der Körper besonders empfindlich reagiert. Die Söhne solcher Männer waren signifikant dicker als der Durchschnitt. Für weibliche Nachkommen ließ sich dieses Phänomen allerdings nicht nachweisen.
Diese Studie gibt Anlass zur Sorge. Untersuchungen aus verschiedenen Ländern zeigen, dass Kinder immer früher anfangen zu rauchen und zu trinken. Das könnte schwerwiegende gesundheitliche Schäden bei künftigen Generationen bewirken. Neben Fettsucht lässt sich auch Diabetes mit solchen von den Vorfahren erworbenen epigenetischen Veränderungen erklären.
Rauchen - Erste Hochrechnungen.
Tabakgenuss ist nachgewiesenermaßen die weltweit häufigste Ursache für vermeidbaren Tod. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass Tabak bis zum Jahr 2020 jährlich ungefähr zehn Millionen Menschen töten wird – ein Drittel davon in China. Im 20. Jahrhundert haben Zigaretten rund 100 Millionen Menschen getötet, und wenn sich nichts grundsätzlich ändert, werden sie in diesem Jahrhundert rund eine Milliarde töten.
Rauchen - Die Faustregel.
Jede Zigarette, Zigarre oder Pfeife verkürzt das Leben um die Zeit, die sie brennt. Die Dauer, die man raucht, wird einem gewissermaßen von der Lebenszeit abgezogen. Solange noch keine tödliche Krankheit entstanden ist, lässt sich diese Entwicklung aber zum Glück wieder umkehren: Jede nichtgerauchte Zigarette bringt einem bei konsequenter (!) Abstinenz etwa 5 Minuten Lebenszeit zurück.
Nichtrauchen - Wollen und Können.
- 96 % aller Raucher über 25 Jahre hätten am liebsten gar nicht erst mit dem Rauchen angefangen.
- 93 % aller Raucher haben schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht aufzuhören.
- 85 % aller Raucher würden gerne endgültig aufhören.
- 66 % aller Raucher haben es mindestens einmal versucht.
- 35 % aller Raucher versuchen mindestens fünfmal pro Jahr aufzuhören.
- 4,4 % aller Ex-Raucher sind nach einem Jahr noch Nichtraucher und haben damit gute Chancen, es auch zu bleiben.
- weniger als 2 % aller Raucher schaffen es, dem Nikotin für immer zu entsagen.
Allein die Überlegung, das Rauchen aufgeben zu wollen, ist ein erster Erfolg. Profitieren Sie von den Erkenntnissen derer, die es endgültig geschafft haben. Steigen Sie ein in den Ausstieg, kommen Sie heraus aus Ihrer Raucherecke und atmen Sie neue Freiheit. Gehören Sie zu den knapp 2 %, die es endgültig schaffen.
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